Zentralasien ist aus europäischer Perspektive ein häufig ungewohnter geographischer Fokus auf Religionsgeschichte, eignet sich aber in besonderer Weise, um eine Vielfalt bedeutender religiöser Traditionen in ihrer jeweiligen Kontextgebundenheit, ihren Wechselwirkungen und ihrer Geschichtlichkeit kennenzulernen. Das Hauptaugenmerk der Vorlesung liegt auf der Region Turkestan – vor, im Zuge und nach ihrer Islamisierung. Dabei werden auch lokale religiöse Traditionen sowie Manichäismus, nestorianisches Christentum und Buddhismus behandelt und Ausblicke in die Gegenwart gegeben.