Wissen ist eine Grundkategorie der Erziehungswissenschaft, und unsere Gesellschaft beschreibt sich selbst gerne als Wissensgesellschaft. Aber was ist eigentlich Wissen, und wie wird es hergestellt? Wer oder was legitimiert es? Und wann ist etwas Nichtwissen? Im Seminar werden Herstellungspraxen von Wissen analysiert und unterschiedliche Perspektiven auf Prozesse der Wissensaneignung betrachtet. Dabei werden Differenzen von Wissenskulturen und Wissensaneignungen erörtert. Beobachtet man Wissenskulturen, stellt sich dann auch die Frage nach Universalität von Wissen – kann es sie geben, oder wo wären ihre Grenzen?