Die Grundlagenveranstaltung „Digitalisierung und technologiegestützte Versorgung (eHealth)" gibt einen Überblick über die bestehenden und künftig denkbaren Aspekte, die sich aus der Verbindung von „moderner Kommunikation" und „Gesundheit" ergeben.

Die Veranstaltung ordnet den Begriff eHealth sowie dessen Facetten ein und diskutiert gesellschaftliche Aspekte und Konsequenzen, die sich durch die Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien für die gesundheitsassoziierten Stakeholdergruppen ergeben.

Die Aktualität und Praxisrelevanz werden durch begleitende Diskussionen sowie externe Beiträge aus der GesundheIT unterstrichen.

Lerninhalte:

- Einleitung, Definitionen, aktuelle Projekte
- E-Gesundheitskarte, E-Fallakte & E-Patientenakte
- Telemedizin, Teleservices & Medizin online
- Telematik-Standards im Gesundheitswesen
- Informationsmanagementsysteme, E-Publishing
- Evaluation und Qualitätssicherung von E-Health Projekten
- Herausforderungen bei der Implementierung von E-Health Lösungen


Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Studierenden ein Grundlagenwissen bezüglich bedeutender Krankheitsarten zu vermitteln. Die Studierenden können nach dem Besuch der Veranstaltung die Pathophysiologie, Ätiologie, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten zu ausgewählten Erkrankungen benennen und bewerten.

Lerninhalte beziehen sich auf ausgewählte medizinische Fachdisziplinen und daraus resultierenden, aus gesundheitsökonomischer Perspektive relevanter Krankheitsbilder.

Neben Begriffen und Grundprinzipien der Prävention und Gesundheitsförderung werden zunächst soziologische und psychologische Grundlagen für menschliche Verhaltensweisen erläutert. Im Anschluss werden Handlungsbereiche für die Prävention aufgezeigt, darunter Alkoholmissbrauch, Zigarettenrauchen, Infektionsprophylaxe, Ernährung und Krebsvorsorge. Dabei werden nationale wie internationale Kampagnen und Projekte vorgestellt, Strategien und Auswirkungen diskutiert und bewertet. Für den Bereich der Gesundheitsförderung werden ausgehend von den Prinzipien der Ottawa-Charta Möglichkeiten zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Lebenswelten vorgestellt, z.B. im Bereich Bildung, Arbeit, Verkehr und Wohnen, und ihre Bedeutung für die deutschen Rahmenbedingungen diskutiert.

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Der Kurs beruht auf der Darstellung von Konzepten, Disziplinen und Handlungsfeldern von Public Health. Die Vermittlung und Anwendung von Public Health-Methoden, bspw. aus dem Bereich der Epidemiologie, sowie Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung bilden zentrale Lerninhalte. Darüber hinaus werden Public Health-Fragestellungen verschiedener Erkrankungsbilder, aktuelle Herausforderungen und damit verbundene Konsequenzen für das Gesundheitswesen behandelt.