Veranstaltungsart: Seminar 2st; BA Ethno C, BA KuG Ethno C, BA KuGeA A4
Titel der Veranstaltung: 00988 Forschungsfelder der Ethnologie / Afrika thematisch (Arbeitsethnologie)

Dozent/in: Valerie Hänisch, M.A.

Zeit und Ort: Mo 10-12 Uhr, Raum: S 7 – GW II

Veranstaltungsbeginn: 16.04.2018

Inhalt: Arbeit ist existentiell und universell. Was Menschen unter Arbeit verstehen und wie sie sie organisieren, ist jedoch kulturell sehr verschieden. Selten aber arbeiten Menschen ganz alleine.
Aus dem großen Bereich der Anthropologie der Arbeit wollen wir uns anschauen, wie Menschen zusammenarbeiten.
Wie kooperieren Mechaniker in einer Kfz-Werkstatt oder die Besatzung eines Fischerbootes? Manchmal werden die Tätigkeiten über größere Entfernungen hinweg koordiniert. Die Zusammenarbeit ist dann nicht immer offensichtlich, wie bei den Schäfern im englischen Hochland, oder die Kommunikation wird vermittelt über Technologien, wie bei den Zugführern der U-Bahn. In dem Seminar wollen wir verschiedene Formen der Kooperation bei der Arbeit kennenlernen.

Prüfungsleistung: Aktive Mitarbeit, Referat (3 LP), ggf. Hausarbeit (+2 LP)


Medienethnologie hat sich von einem Randbereich "zu einem der zuwachsstärksten Forschungs- und Arbeitsfelder der Ethnologie" entwickelt, hieß es vor noch nicht allzu langer Zeit in einer einschlägigen Quelle. Der Kurs führt in dieses relativ neue Fachgebiet der Ethnologie ein. Was ist Medienethnologie und wie unterscheidet sie sich von "normaler" Ethnologie? Sind Ethnologinnen, die mit Medien arbeiten, Medienethnologinnen, geht es also um einen neuen Fachtypus? Oder handelt es sich um eine Ethnologie/Ethnographie der Medien? Also geht es uns z.B. um Repräsentationen anderer/"fremder" Kulturen und "Völker" in Medien, wie dem Film? Oder aber geht es in der Medienethnologie nicht um etwas Anderes? Die Bedeutung/Wirkung von Medien, Medienpraxis und medialen Prozessen im kulturellen und sozialen Handeln von Menschen in anderen (oftmals als "nicht-medial"/medienlos betrachteten) Kulturen und kulturellen Praktiken zu untersuchen und zu verstehen? Bedeutend hierbei sind z.B. Medialität, "mediale Kreativität", Signifizierung, Medienproduktion, mediascapes und "audiencing". Im Seminar werden wir uns einen Überblick über die verschiedenen Ansätze, Begriffe und Methoden dieses neueren ethnologischen Teilbereichs verschaffen, und nicht zuletzt das Verhältnis ethnologischer Forschungsarbeit und Forschungsfelder zu "alten und neuen Medien" anhand der Lektüre einschlägiger Texte diskutieren.

Empfohlene Fachliteratur:
Askew, Kelly/Wilk, Richard R. 2002. The Anthropology of Media – A Reader. Malden, Mass. [u.a.]: Blackwell.
Bender, Cora./Zillinger, Martin. 2015. Handbuch der Medienethnographie. Reimer.
Bräuchler, Birgit/Posthill, John. 2010. Theorising Media and Practice. New York [u.a.], Berghahn Books.
Ginsburg, Faye D. et al. 2002. Media Worlds. Anthropology on New Terrain. Berkeley [u.a.], University of California Press.
Machin, David 2002. Ethnographic Research for Media Studies. London, Arnold.
Peterson, Marc Allan. 2003. Anthropology and Mass Communication: Media and Myth in the New Millennium. New York [u.a.], Berghahn Books.
Rothenbuhler, Eric W./Coman, Mihai. 2005. Media Anthropology. Thousand Oaks, Calif. [u.a.], Sage.


Medienethnologie hat sich von einem Randbereich "zu einem der zuwachsstärksten Forschungs- und Arbeitsfelder der Ethnologie" entwickelt, hieß es vor noch nicht allzu langer Zeit in einer einschlägigen Quelle. Der Kurs führt in dieses relativ neue Fachgebiet der Ethnologie ein. Was ist Medienethnologie und wie unterscheidet sie sich von "normaler" Ethnologie? Sind Ethnologinnen, die mit Medien arbeiten, Medienethnologinnen, geht es also um einen neuen Fachtypus? Oder handelt es sich um eine Ethnologie/Ethnographie der Medien? Also geht es uns z.B. um Repräsentationen anderer/"fremder" Kulturen und "Völker" in Medien, wie dem Film? Oder aber geht es in der Medienethnologie nicht um etwas Anderes? Die Bedeutung/Wirkung von Medien, Medienpraxis und medialen Prozessen im kulturellen und sozialen Handeln von Menschen in anderen (oftmals als "nicht-medial"/medienlos betrachteten) Kulturen und kulturellen Praktiken zu untersuchen und zu verstehen? Bedeutend hierbei sind z.B. Medialität, "mediale Kreativität", Signifizierung, Medienproduktion, mediascapes und "audiencing". Im Seminar werden wir uns einen Überblick über die verschiedenen Ansätze, Begriffe und Methoden dieses neueren ethnologischen Teilbereichs verschaffen, und nicht zuletzt das Verhältnis ethnologischer Forschungsarbeit und Forschungsfelder zu "alten und neuen Medien" anhand der Lektüre einschlägiger Texte diskutieren.

Empfohlene Fachliteratur:
Askew, Kelly/Wilk, Richard R. 2002. The Anthropology of Media – A Reader. Malden, Mass. [u.a.]: Blackwell.
Bender, Cora./Zillinger, Martin. 2015. Handbuch der Medienethnographie. Reimer.
Bräuchler, Birgit/Posthill, John. 2010. Theorising Media and Practice. New York [u.a.], Berghahn Books.
Ginsburg, Faye D. et al. 2002. Media Worlds. Anthropology on New Terrain. Berkeley [u.a.], University of California Press.
Machin, David 2002. Ethnographic Research for Media Studies. London, Arnold.
Peterson, Marc Allan. 2003. Anthropology and Mass Communication: Media and Myth in the New Millennium. New York [u.a.], Berghahn Books.
Rothenbuhler, Eric W./Coman, Mihai. 2005. Media Anthropology. Thousand Oaks, Calif. [u.a.], Sage.

Prüfungsleistung: Aktive Mitarbeit, Referat, Hausarbeit

Veranstaltungsart: Seminar 2st; MA KuS J1, MA KuGeA A4; jeweils ab dem 4. Semester: BA Ethno C, BA KuG Ethno C, BA KuGeA A4
Titel der Veranstaltung: 01023 Teilbereiche der Kultur- und Sozialanthropologie (Islamic Education)

Dozent/in: Dr. Bakheit Nur Mohammed

Zeit und Ort: Do 16-18 Uhr; Raum: S 7 - GW II

Veranstaltungsbeginn: 12.04.2018

Inhalt: In this seminar, we will discuss Islamic education and its epistemological foundation on which many Muslim societies build their schooling. The concepts such as memorization, embodiment, recitation and chanting will be critically reflected and their social and cognitive roles in the acquisition/augment of knowledge will be clearly explained i.e. by giving examples drawn from well-investigated ethnographical studies carried out in different Muslim societies. We will discuss cognitive and social learning theories; especially the concept of "the communities of practice" (Wenger, 1998) and "legitimate peripheral participation" (Lave & Wenger, 1991). From these conceptual approaches, we will learn how Islamic knowledge is negotiated and how learners gradually move from peripherality to centrality through their participation and mutual engagement in daily learning activities. In addition, the bodily approach to knowledge will also be elaborated to understand Islamic scholarships and their pedagogical approaches.

Prüfungsleistung: Presentation, written assignment