Nachfrage und Angebot von medizinischen Versorgungsleistungen unterliegen in der Regel gesetzlichen Regulierungen, die national hochgradig variabel sein können. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Studierenden die Verbindung zwischen dem Gesundheitsrecht, insbesondere dem Sozialrecht und gesundheitsökonomisch relevanten Zusammenhängen am Beispiel des deutschen Gesundheitsrechts aufzuzeigen. Im Ergebnis lernen die Studierenden das SGB V aus gesundheitsökonomischer Perspektive kennen. Dadurch wird eine fachspezifische Grundlage mit wissenschaftlicher und praxisorientierter Relevanz gelegt, die auch beinhaltet sich den Zugang auch zu internationalen Regulierungssystemen zu schaffen. Die Veranstaltung ist auf die Veranstaltung Gesundheitspolitik abgestimmt, die auf legislative Anpassungsprozesse und die damit verbundenen Phänomene fokussiert.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Grundlagen der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Landes, Bundes- und Europapolitik systematisch aufzuarbeiten. Priorität haben in der Veranstaltung deshalb Struktur, Prozesse und Akteure/Stakeholder, die für die Gesundheitspolitik in Deutschland relevant sind. An aktuellen Fallbeispielen, wie der politischen Diskussion der Zukunft der privaten Krankenvollversicherung werden entsprechende Inhalte in den Übungen diskutiert und vertieft.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Studierenden die Besonderheiten von Entscheidungsprozessen zu vermitteln, beteiligte Stakeholder (Anspruchsgruppen) vorzustellen sowie wissenschaftliche Zugänge aufzuzeigen, die zur Beschreibung, Analyse und Modellierung eingesetzt werden können. Die Schnittstellen dieses Querschnittsthemas werden im breiten Spektrum von den Grundlagen des Arzt-Patient-Verhältnisses bis hin zur Bedeutung von Leitlinien aufgearbeitet.

Ziel dieser Veranstaltung ist die Vertiefung des Bereichs der Pharmakoökonomie. Hierfür findet eine Betrachtung des Marktes für pharmazeutische Produkte sowie der internationalen Regularien statt. Dabei kommen Fallstudien zum Einsatz, um die Studierenden in die Lage zu versetzen, geeignete wissenschaftliche Evaluationsmethoden auszuwählen und einzusetzen.