Die Einführung in die höhere Analysis knüpft an die Analysis II an und erweitert die Perspektive. Der Begriff des Funktionenraumes erlaubt es, viele wichtige Aufgabenstellungen der Analysis besser zu systematisieren und zu strukturieren. Beispiele sind Gleichungen deren Lösungen Funktionen darstellen, Approximation von Funktionen, Konvergenz von Funktionenfolgen, Fourierreihen, usw. 

Die Einführung in die höhere Analysis soll einen ersten Einblick in diese Ideenwelt geben. 

Die Vorlesung baut auf Analysis I und II auf, ist aber unabhängig von der Vektoranalysis.


Die Elastizitästheorie studiert die Verformung von elastischen Körpern unter dem Einfluss von Kräften. Die Mathematik kann viel zum Verständnis dieses Phänomens beitragen. In dieser Vorlesung sollen zunächst die grundlegenden Techniken der Modellierung und der Analysis von elastischen Problemen vorgestellt werden. Je nach Interessenlage bleibt dann noch Zeit für die vertiefte Behandlung von numerischen Methoden (z.B. Finite Elemente) oder erweiterten Problemstellungen (z.B. Kontaktprobleme) der Elastizität.

Gegenstand der numerischen Mathematik (Numerik) ist die näherungsweise Lösung mathematischer Probleme auf dem Computer. Die Lösungsberechnung erfolgt dabei durch einen Algorithmus, d.h. durch eine Folge von elementaren Anweisungen und Rechenoperationen. Ein solcher Algorithmus stützt sich meist auf Ergebnisse der Linearen Algebra und der Analysis und nutzt mathematische Eigenschaften des Problems. Ziel der Vorlesung ist die Einführung in verschiedene Gebiete der numerischen Mathematik, u.a.: Lineare Gleichungssysteme, Eigenwerte, Ausgleichsrechnung, Interpolation, numerische Integration, Numerik der Differentialgleichungen.