Anhand zweier grundlegender Methoden lernen Sie in diesem Kurs sedimentäre Archive und die in ihnen gespeicherten Umweltinformationen zu entschlüsseln. Während beispielsweise die Umweltmagnetik pedogenetische Überprägung sichtbar macht und damit einen Rückschluss auf vergangene Klimabedingungen erlaubt, findet deren chronologische Einordnung durch Anwendung von Paläomagnetismus und Lumineszenzdatierung statt.

Der Kurs umfasst sowohl Geländearbeit, als auch die Einführung in die theoretischen Grundlagen der Methoden und anschließende Laborarbeit. Die Messdaten werden eigenständig ausgewertet, bevor eine Synthese der mit beiden Methoden gewonnen Daten eine Interpretation im Hinblick auf das Aussehen der Landschaft in unterschiedlichen Zeitscheiben erlaubt.

M5 - remote sensing introduction for GCE

Die Vorlesung behandelt verschiedene Methoden der Zeitbestimmung (Datierung) in den Geowissenschaften. Im Vordergrund stehen dabei Methoden, die das Quartär (Eiszeitalter) betreffen. Besonders werden physikalische Methoden 14-C, K/Ar bzw. Ar/Ar, Lumineszenz, Uranreihen. magntische Datierung behandelt.

Hier finden Sie ergänzende Materialien zur Vorlesung.