Das vor fast einem Jahr initiierte “Schreibcafé” möchten wir nun unter dem Label “Secret Society for Superhero Writers” fortführen. Die Schreibgruppe richtet sich an Promovierende der Geisteswissenschaften und fördert das produktive Schreiben durch gegenseitige Unterstützung. Wir diskutieren laufende Schreibprojekte, tauschen Ratschläge und Strategien aus und setzen uns gemeinsam sinnvolle Schreibziele. Gemeinsam bekämpfen wir Prokrastination und Schreibblockaden. Maskierung und Cape sind optional.

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We would like to continue the “Schreibcafé,” which was initiated almost a year ago, under the new label “Secret Society for Superhero Writers.” The writing group is aimed at doctoral candidates of the humanities and promotes productive writing through mutual support and guidance. We discuss current writing projects, exchange advice and writing strategies and set reasonable writing goals. Together we fight procrastination and writer’s block. Mask and cape are optional.

Schreibgruppe_WS 201516.pdfSchreibgruppe_WS 201516.pdf

Qualitative Ansätze betonen ein offenes, verstehendes und interaktives Vorgehen. Doch welche Rolle spielen eigentlich Expertise, Interessen und Positionalität der Forschungsteilnehmer_innen? Werden sie aktiv am Forschungsprozess beteiligt oder gibt es eine klare Trennung zwischen Forschenden und Beforschten? Welche Möglichkeiten gibt es, Teilnehmer_innen in die Auswahl der Methoden, die Formulierung der Fragestellung oder die Durchführung der Analyse einzubeziehen, und sie so zu Mit-Forschenden zu machen? Und welche konkreten Methoden bieten sich hierfür an? Mit diesen Fragen beschäftigen sich partizipative Ansätze, die konzeptuell etwa von Paulo Freires "Pädagogik der Unterdrückten" über künstlerische Zugänge hin zu Handlungsforschung und participatory action research reichen. In der Übung gewinnen die Teilnehmer_innen einen Überblick über verschiedene partizipativen Ansätze. Dabei lernen sie auch unterschiedliche Methoden, wie Gruppenworkshop, sound-walk-basierte listening session, participatory video oder counter-mapping praktisch anzuwenden.

Wir spielen Theater der Vampire als Liverollenspiel

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Das Seminar befasst sich mit einer diskursgeschichtlichen Konstellation, die sich durch zwei Schlagworte einfassen lässt: Zum einen durch den Begriff des ‚Zukunftsstaats‘, der in den 1870er Jahren innerhalb des politischen Diskurses eine Konjunktur erlebt und bis weit über den Epochenumbruch um 1900 hinaus im Sinne eines utopischen Gesellschaftsentwurfs relevant bleibt; zum anderen durch den nicht minder diskursmächtigen Begriff des ‚Future Shock‘, den Alvin Toffler 1970 durch einen gleichnamigen Buchtitel prägt (auf deutsch erschienen als Der Zukunftsschock. Strategien für die Welt von morgen).

Anhand ausgewählter literarischer, filmischer und publizistischer Werke untersucht das Seminar die verschiedenen – auch dystopischen – Verhandlungen gesellschaftlichen Fortschritt in Form fiktionaler Welt- und Zukunftsentwürfe. Ziel ist es dabei unter anderem, in exemplarischen Analysen und auf der Basis historisch-poetologischen Kontextualisierungen die Doppelseitigkeit des Modernediskurses herauszuarbeiten – und zugleich die Relevanz von ‚Kunst‘ für die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit rasantem technologischen wie ideologischen Wandel und (unlösbaren) Problemkonstellationen aufzuzeigen.

Teilnahmevoraussetzung ist neben dem Interesse für medienübergreifende diskursanalytische Fragestellungen die Bereitschaft zur intensiven Lektüre und Diskussion von Forschungs- und Primärliteratur.

Wegen meines Forschungssemesters im WS 2015/16 findet die Vorbesprechung zur Wissenschaftstheorie und die Themenvorstellung bereits am Ende des Sommerssemesters statt:

Freitag, den 10.7.2015  (8:15-11:45) im S133 (NWIII)