IGM F1.2, S 2st, Di 16-19, Beginn: 14.04.2015

In dieser Veranstaltung werden inhaltliche, methodische und formale Aspekte im Zusammenhang der Studienabschlussarbeiten besprochen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Gelegenheit, ihre Themen und Projekte vorzustellen und offene Fragen zu klären.

Hauptseminar IG-BA 2.2, 7 ECTS

Kursbeginn: Mittwoch, 29.4., 17.15 Uhr

Kursort: IIK Bayreuth e.V. (Jahnstraße 8-10, 95444 Bayreuth, 3. Etage)

Das Praxisseminar verfolgt das Ziel, anhand der selbstständigen Erarbeitung methodischer und didaktischer Fachbereiche, die in der Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache eine entscheidende Rolle spielen, unterschiedliche Unterrichtsformen in der Praxis zu erproben.

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern im ersten Teil die Gelegenheit, die Grundprinzipien des Unterrichtens kennenzulernen. Ein besonderer Fokus der Theorieeinheiten soll auf die Fertigkeiten Hören uns Sprechen, sowie auf den Umgang mit Bildern und Musik, die in ihrer Kombination das mehrkanalige Lernen fördern, gelegt werden. Diese theoretischen Ansätze sollen von den Teilnehmern selbstständig erarbeitet und anhand praktischer Beispiele präsentiert werden.

In dem darauffolgenden zweiten Block wird das Gelernte in authentischen Unterrichtssituationen verinnerlicht, wobei die Teilnehmer die eigene Lehrpersönlichkeit entdecken und entwickeln können.

Ablauf der Praxiseinheiten: Die Teilnehmer führen jeweils ihre im Voraus intensiv konzipierten DaF-Unterrichtseinheiten mit internationalen Studierenden durch. Im Anschluss werden die Unterrichtseinheiten gemeinsam analysiert. Die angehenden Lehrkräfte erhalten konstruktives Feedback.

Nach erfolgreicher Teilnahme am Praxisseminar besteht die Möglichkeit der Mitarbeit als Lehrkraft im Rahmen der Sprach- und Kommunikationskurse der Bayreuther "Sommeruniversität für Interkulturelle Deutsch-Studien" im August und September 2015.

IG-BA 4.1.1, S 2st, Mi 14-16, Beginn: 15.04.2015

Sprachen und Literaturen werden in diesem Seminar als eine Form der Wahrnehmung von Realität, aber auch der möglichen Veränderung und Gestaltung von Gesellschaften thematisiert. Dabei werden u.a. theoretische Grundlagen zur Beschreibung von Mensch und Gesellschaft, von Sprache und Lite­ratur sowie von literarischer Verfremdung erarbeitet.

Im Ausgang von den Grundlagen interkultureller Literaturwissenschaft stehen diese Fragen im Zent­rum des Seminars: Wie können interkulturelle literarische Texte, so z.B. die der Chamisso-Preisträge­rinnen und -Preisträger, der universitären Lehre und schulischen Curricula zugänglich gemacht werden und wie können sie u.U. gesellschaftliche Wissensvorräte erweitern?

Zugrunde gelegt werden sowohl ausgewählte Texte der Forschungsliteratur als auch literarische Text­ausschnitte und einige Einblicke in literarische Werkstätten von Chamisso-Autoren. Das Seminarpro­gramm und die im Kurs behandelten Texte werden rechtzeitig zum Semesterbeginn bereitgestellt.

Literarische Textgrundlagen:

Becker, Artur (2013): Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Frankfurt am Main: Weiss­books.

Oliver, José (2013): Lyrisches Schreiben im Unterricht. Vom Wort in die Verdichtung. Stuttgart: Klett-Kallmeyer.

Stavaric, Michael (2011): Brenntage. München: Beck.

Zaimoglu, Feridun (62004): Kanak Sprak. 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft. Hamburg: Rotbuch.

IGM D2, S 2st, Mi 10-12, Beginn: 15.04.2015

In dieser Veranstaltung werden die Grundlagen kultureller Gegebenheiten und Unterschiede für das Lesen und Verstehen literarischer Texte besprochen. Dabei finden aktuelle Ansätze der interkulturel­len Literaturwissenschaft und Konzepte des Fremdverstehens ebenso Berücksichtigung wie Ansätze im Zusammenhang von Mehrsprachigkeit und Literatur.

Im Zentrum wird die Frage stehen, was sich aufgrund der Auseinandersetzung mit interkultureller Literatur für die Entwicklung eines sprach- und kulturreflexiven Selbst- und Fremdverstehens lernen lässt.

Das Seminarprogramm und die im Kurs behandelten Texte werden rechtzeitig zum Semesterbeginn bereitgestellt.

Einführende Forschungsliteratur zur interkulturellen Literaturwissenschaft (in Auswahl):

Hofmann, Michael (2006): Interkulturelle Literaturwissenschaft. Eine Einführung. München: Fink (UTB).

Mecklenburg, Norbert (2008): Das Mädchen aus der Fremde. Germanistik als interkulturelle Literatur­wissenschaft. München: iudicium.

Leskovec, Andrea (2011): Einführung in die interkulturelle Literaturwissenschaft. Darmstadt: WBG.

Schmitz-Emans, Monika (Hg.) (2004): Literatur und Vielsprachigkeit. Heidelberg: Syncron.

IGM B2.1, V 2st, Di 14-16, Beginn: 14.04.2015

Semiotische Grundlagen integrieren Fragestellungen unterschiedlicher Forschungstraditionen. Im Zentrum in Vorlesung steht, dass Zeichenhandeln sich nur aufgrund von Gemeinschaftlichkeit entfal­ten kann und ihrerseits wiederum Sozialität und kulturelle Merkmale verstärkt, indem sie Gruppenzu­gehörigkeiten unterstreicht und differenziertes gesellschaftliches Handeln erlaubt.

Es wird ein Überblick gegeben über Ansätze der Zeichen- und Kommunikationstheorie zur Beschrei­bung interkulturellen sozialen Handelns, das wie alle Gemeinschaftshandlungen auf Prozessen der Verständigung gründet. Grundbegriffe, Fragestellungen und Methoden der Semiotik werden auf die gesprochene und die geschriebene Sprache bezogen und unter Aspekten interkultureller Kommunika­tion beleuchtet. Ausgewählte mündliche und schriftliche kommunikative Gattungen wie Alltagsge­spräche und wissenschaftliche Textsorten werden mit ihren jeweils spezifischen Zeichen- und Ge­brauchsformen unter Berücksichtigung interkultureller Perspektiven erläutert.

Einen Überblick mit Hinweisen zu einführender, empfehlenswerter Literatur erhalten Sie in der ersten Vorlesung.